Die Zeit für Gartenspinat neigt sich langsam dem Ende zu. Für den Sommer gibt es dafür Neuseeländer Spinat, einen schmackhaften und nicht schossenden Sommerspinat.

Neuseeländer Spinat (Tetragonia tetragonioides) zählt zwar nicht zu den Spinat- bzw. Gänsefußgewächsen, sondern zu den Mittagsblumengewächsen (Aizoaceae), wird jedoch wie das Eiskraut, das zur selben Familie gehört in der Küche verwendet.

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Neuseeländer Spinat

Anbau:
Neuseeländer Spinat ist bei uns in der Kultur einjährig und nicht frosthart. Obwohl wärmeliebend, ist er ansonsten recht anspruchslos und auch die Schnecken mögen ihn nicht besonders. Für eine lange Sommerernte ab März/April im Haus vorziehen und nach den Spätfrösten Mitte Mai in kleinen Pflanzengruppen auspflanzen. Die Samen benötigen ca. 2 – 3 Wochen um zu keimen. Eignet sich auch als Bodendecker z. B. unter Tomaten und unterdrückt Beikräuter. Wenn der Neuseeländer Spinat im Herbst abfriert, können die Ranken als Mulch auf dem Beet bleiben.

Wuchsform:
Zu Beginn langsam wachsend, werden über den Sommer lange Ranken entwickelt, die entweder auf dem Boden kriechend oder hängend in großen Kübeln kultiviert werden können. Werden die Triebspitzen abgeknipst, bilden die Pflanzen rasch Seitentriebe.

Ernte:
Die fleischigen Blätter und Triebspitzen können über den ganzen Sommer bis zum Frost geerntet werden.

Vermehrung:
Neuseeländer Spinat ist ein Selbstbefruchter und bildet in den Blattachseln Blüten, die große und kantige Samen ausbilden. Die Form der Samen, die wie mit Spitzen oder Hörnern besetzt sind, haben dem Neuseeländer Spinat den botanischen Namen „Tetragonia“ eingebracht. Die Samen fallen leicht von alleine ab. Daher frühzeitig ernten, wenn sie braun werden und dann nachtrocknen. Es können auch die ganzen Pflanzen abgeschnitten, getrocknet und die ausfallenden Samen eingesammelt werden. Abgefallene Samen im Beet säen sich auch gerne wieder selbst aus.

Verwendung:
Neuseeländer Spinat wird in der Küche wie Spinat verwendet. Dabei die Blätter mit Öl und Knoblauch in der heißen Pfanne zusammenfallen lassen und etwas salzen. Blanchieren ist nur für Einfrieren für den Wintervorrat notwendig. Die Blätter eignen sich gut für Füllungen und Quiche. Junge Blätter sind außerdem eine feine Salatbeigabe.

Geschichte:
Beheimatet ist der Neuseeländer Spinat an den Meeresküsten Neuseelands und Australiens und gedeiht daher auch auf salzhaltigen Böden. Zuerst wurde Neuseeländer Spinat in Japan und Südamerika als Kulturpflanze eingeführt und Ende des 18. Jahrhunderts gelangte er auch nach Europa. Neuseeländer Spinat war lange als Sommerspinat für den Hausgärten geschätzt. Erst mit dem ganzjährig verfügbaren Tiefkühlspinat hat der Anbau deutlich abgenommen. Gewerblich wird Neuseeländer Spinat bei uns kaum angebaut, da sich die Blätter, einmal geerntet, nicht lange halten.

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Erfreulicherweise bieten immer mehr Gartencenter torffreie Pflanzsubstrate und Bio-Erden zum Kauf an. Dabei ist der Verzicht auf Torf, besonders für den Bio-Garten, ein wichtiger Fortschritt. Schließlich werden derzeit in Deutschland jährlich ca. zehn Millionen Kubikmeter Torf aus Mooren verbraucht. Davon gehen etwa zweieinhalb Millionen auf das Konto von Freizeitgärtnern. Ein Teil des Torfs kommt noch aus heimischen Hochmooren, der größte Teil jedoch aus Osteuropa und Russland. Mit dem Torfabbau werden unwiederbringlich wichtige Lebensräume vieler bedrohter Pflanzen und Tiere zerstört.

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Mickerpflanzen (vor ca. 5 Wochen getopft) im torffreien Bio-Substrat

Torffreie Bio-Pflanzerde
Auch wenn wir am liebsten nur selbst gemischte Erde bzw. ausgereiften Kompost verwenden, für unsere Jungpflanzenanzucht reichte die eigene Erde in diesem Jahr nicht. Selbstverständlich haben auch wir uns für den Zukauf einer torffreien Bio-Erde entschieden.

Leider war nach kurzer Zeit die Enttäuschung groß. Die pikierten Tomatenpflanzen sind praktisch kaum gewachsen und haben nur ihre Farbe in Richtung Gelb und Lila gewechselt. Direkt angesäte Kürbisse sind gut gekeimt, doch auch hier war nach 2 – 3 Wochen ein eingestelltes Wachstum und ein Farbumschlag auf Gelb zu beobachten. Parallel dazu konnten wir unter gleichen Bedingungen, nur in einem anderem Anzuchtsubstrat, das Wachstum der gleichen Kulturen im Gewächshaus unseres Gärtnerfreundes beobachten. Er benutzt eine unter Profi-Gärtnern bewährte Bio-Pflanzerde – jedoch leider mit Torf versetzt.

Nachdem wir selbst in vielen Jahren sehr erfolgreich Jungpflanzen angezogen haben, konnte das verminderte Wachstum nur auf die Erde zurückzuführen sein. Kurzerhand haben wir etwas Pflanzsubstrat in Wasser eingeweicht und den PH-Wert getestet, was kein unerwartetes Ergebnis brachte. Die Erde ist so sauer, dass sich vielleicht Heidelbeeren darin wohlfühlen würden. Tomaten jedoch mit Sicherheit nicht. Zurückzuführen ist dies wohl auf einen sehr hohen Anteil von Rindenkompost in der Erde. Einen Teil der Tomaten haben wir sofort umgepflanzt und sie haben sich noch ganz gut erholt.

Enttäuschend ist das Ganze dennoch. Und Berichten zu Folge ist das nicht die einzige Erde, die Freizeitgärtnern angeboten wird, die qualitativ minderwertig ist. Einem Fernsehbericht zu Folge wurden 5 Gartenerden aus Gartencentern (in diesem Fall nicht Bio) in der Praxis getestet und bei fast allen Erden ließ Wachstum und Gedeihen zu wünschen übrig. Noch schlimmer schnitt laut eines Radioberichts ein Test von 20 Bio-Erden ab, die im Labor auf ihre Zusammensetzung untersucht wurden. Lediglich ein einziges Pflanzsubstrat wurde als brauchbar eingestuft.

Heute Vormittag habe ich mit einer Bekannten telefoniert, die noch gerne ein paar Tomatenpflänzchen von uns haben wollte. Auf den Hinweis, dass die Pflanzen noch sehr klein sind, meinte sie: „… die Pflanzen die ich selbst angesät habe, sind heuer auch so klein und wollen nicht wachsen. Ich weiß gar nicht was da los ist.“ Im weiteren Gesprächsverlauf hat sich herausgestellt, dass sie torffreie Bio-Erde aus dem Gartencenter verwendet hat.

Qualitativ hochwertige Erden
Dies bedeutet nun nicht, dass alle Bio-Erden ohne Torf durchwegs minderwertig sind. Es lohnt sich jedoch genau auf die Zusammensetzung zu achten und gegebenenfalls lieber für ein paar Euro mehr bei speziellen Profiherstellern und Erdenwerken zu kaufen.

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Bunte Gemüsesorten sind im Trend. Angefangen bei Tomaten in (fast) allen Farben über lila und rosa Kartoffeln bis hin zu bunten Bohnen. Und ganz besonders beliebt: Die violette Möhre. Seit einigen Jahren geistert ihr Saatgut als Urmöhre durch Gartencenter und Internet und ihre Wurzeln sind in immer mehr Bio-Läden erhältlich.

Die Urmöhre als moderne F1-Hybride
Doch die sogenannte Urmöhre mit Namen „Purple Haze“ ist keine Urmöhre, sondern eine Kreation der Saatgutindustrie. Wenn man genau liest (teilweise nur im Kleingedruckten ersichtlich), steht auf dem Samenpäckchen ganz eindeutig „F1-Hybride„.

Sie ist hübsch mit ihrer violetten Farbe und dem orangenen Herz, sie schmeckt gut und angeblich ist sie auch noch besonders gesund – eine Urmöhre ist „Purple Haze“ jedoch trotzdem nicht. Da fragt sich der/die Liebhaber/in alter Sorten, wo denn nun die echte Urmöhre eigentlich abgeblieben ist…

Gelbe Pfälzer, violette Zanahoria Morada, orange Nantasie-Karotte

Gelbe Pfälzer, violette Zanahoria Morada, oranger Nantaise-Typ

Die Kulturgeschichte der Möhre
In ihrer unkultivierten Form gab es Möhren in verschiedenen Farben und sie stammen wohl aus unterschiedlichen Ursprungsgebieten.

So wird angenommen, dass die weiße Möhre aus dem Mittelmeergebiet und die gelben und violetten Typen aus dem Vorderen Orient kommen.

Die ältesten Belege über eine Nutzung von wilden und kultivierten Möhren sind aus der Antike Griechenlands und Roms überliefert.

Heute ist die Möhre orange
Viele Kulturformen und auch die heute bei uns verbreitete und beliebte orange Möhre sind aus Kreuzungen entstanden. Letztere geht auf die „Lange Orange Holländer Karotte“ zurück, die im 17. Jahrhundert gezüchtet und Wilhelm von Oranien gewidmet wurde – in der Farbe des späteren niederländischen Königshauses.

Küttiger Rübli

Küttiger Rüebli

Ältere farbige Kulturformen sind meist nur noch in Saatgutarchiven zu finden und vereinzelt in kleinbäuerlichen Betrieben.

Während es die bayerische „Gelbe Ruam (Rübe)“ so nicht mehr gibt – zumindest ist mir keine gelbe bayerische Kultursorte bekannt – sind z. B. in Spanien einige wenige violette Sorten noch im Anbau geblieben. Ebenso wie das weiße „Küttiger Rübli“, einem kulinarischen Erbe der Schweiz.

Bunte Möhrensorten
Will besagte/r Liebhaber/in alter Sorten nun verschiedenfarbige samenfeste Möhren, die nicht orange sind kultivieren, sind im Handel, in Saatgutarchiven und über private Erhalter u. a. folgende Sorten zu finden:

Jaune de Doubs – Historische französische Möhre in gelb, hoher Ertrag, aromatischer Geschmack und gut lagerfähig, auch im Saatguthandel erhältlich
Gelbe Pfälzer – Alte Sorte von gelber bis blass oranger Farbe, große wohlschmeckende Wurzeln, lagerfähig, Erhaltersorte
Küttiger Rüebli – Alte und robuste weiße Schweizer Sorte, aus dem Aargauer Dorf Küttigen, kegelförmiger Wuchs, über Saatgutarchive und verschiedene Anbieter im Internet erhältlich
Gniff – Ebenfalls eine alte Schweizer Sorte aus dem Tessin, außen violett und innen hell, guter Geschmack und lagerfähig, auch im Saatguthandel erhältlich
Purple Dragon – Optisch ansprechende rot-violette Möhre mit orangenem Herz, guter und süßer Geschmack, erhältlich über viele Anbieter im Internet
Cosmic Purple – Neuere violett-rote Züchtung, die wohl aus den USA kommt und ähnlich Purple Dragon ist, ebenfalls erhältlich über Online-Shops
Syrische Violette – Violette Möhre mit hellgelbem Herzen, aromatisch und nicht besonders süß, Erhaltersorte
Zanahoria Morada – Dunkelviolette Möhre mit gelblich-weißem Herz, aromatisch, wenig Süße, Erhaltersorte

Eine Auswahl der genannten farbigen Möhren ist im Garten des Lebens Online-Shop erhältlich.

Einige weitere farbige Sorten sind über das Arche-Noah Erhalternetzwerk zu finden. Zum Teil handelt es sich dabei um Lokalsorten, die einzelne Erhalter ausfindig gemacht und in die Vermehrung genommen haben. Eine Internet-Recherche für das Aufspüren alter und seltener Möhrensorten ist durchaus lohnenswert.

Neben „Purple Haze“ sind in den letzten Jahren verschiedene Sorten weißer und gelber bzw. bunter Möhrenmischungen auf den Markt gekommen. Doch auch sie sind in der Regel F1-Hybride, also mit ihren Eigenschaften nicht vermehrbar. Wie schon Pflanzengenetiker Bob Brac de la Perrière im Film die Saatgutretter anmerkt: „… Die Saatgutindustrie hat begriffen, dass sich die Verbraucher wieder für alte Sorten begeistern und züchten nun unechte alte Sorten. Es sind Hybride und sie benennen sie mit Namen von alten Sorten. Aber die echten alten Sorten gibt es kaum mehr …

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Eine Zeitlang haben wir experimentiert mit „Cime di Rapa“ bzw. „Cima di Rapa“, dem italienischen Stängelkohl und seiner Kultivierung, bis wir eine zufriedenstellende Ernte erhalten haben.

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Cime di Rapa

So gehen die Pflanzen bei Frühlingsaussaat, besonders bei milden Temperaturen so schnell in Blüte, dass es kaum etwas zu ernten gibt. Dasselbe gilt, wenn im Sommer zu früh gesät wird: auch hier schosst „Cime die Rapa“ und geht zu rasch in Blüte.

Bei einer Aussaat Mitte bis Ende August und Überwinterung im Kaltgewächshaus oder Frühbeet, entwickeln sich die Pflanzen dagegen noch kräftig ohne gleich Knospen anzusetzen und je nach Witterung können im späten Herbst, Winter oder im neuen Jahr ab März die noch geschlossenen Blütenröschen samt Blättern und Stängeln geerntet werden. „Cime die Rapa“ ist somit ein ideales Gemüse für die Ernte in der kalten Jahreszeit und dem Frühling.

Der Stängelkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler / Kohlgewächse und ist eng verwandt mit den Mai- und Herbstrübchen (Brassica rapa). Gegenüber letzterem werden jedoch nicht die Wurzeln geerntet, sondern wie bei Brokkoli die noch geschlossenen Blütenansätze, Blätter und Stängel. Stängelkohl stammt wie die Speiserübe vom Wild-Rübsen (Brassica rapa subsp. campestris) ab. Beide Formen wurden und werden traditionell in Italien in der Gegend von Apulien und Kampanien angebaut. „Cime die Rapa“ erhält man auch unter dem Übergriff Broccoletto (den Brokkoli ähnlichen).

Die italienische Zubereitung
In Italien wird „Cime di Rapa“ traditionell zusammen mit Pasta oder in Knoblauch-Vinaigrette serviert. Knoblauch und Chili harmonisieren dabei gut mit dem aromatisch-herben Aroma des Stängelkohls.

Rigatoni mit Cime di Rapa und Pancetta

400 g Cime di Rapa
2 Knoblauchzehen
1 mittelscharfe Chili
100 g Pancetta (ersatzweise luftgetrockneten Schinken oder roh geräucherten, durchwachsenen Speck)
300 g Rigatoni (oder andere Nudeln)
Olivenöl, Salz, schwarzer Pfeffer
Parmesan, frisch gehobelt

Knoblauch und Chili in feine Scheiben schneiden und in einer hohen Pfanne in reichlich Olivenöl andünsten. Den Speck in Streifen schneiden und dazu geben. Parallel die Nudeln in sprudelnd kochendem Salzwasser bissfest garen. Cime di Rapa in grobe Stücke schneiden und zu den anderen Zutaten in die Pfanne geben. Einen kleinen Schöpfer vom kochenden Nudelwasser zugeben und den Stängelkohl ebenfalls bissfest garen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Die fertigen Nudeln abgießen und heiß zum Gemüse geben. Alles gut vermischen und ggf. nochmals abschmecken. Sofort auf vorgewärmten Tellern mit reichlich gehobeltem Parmesan servieren. Die angegebene Menge reicht für 2 – 3 Personen als Hauptgericht.

Variante: Anstelle des Specks zum Ende der Garzeit zusammen mit den Nudeln Sardellenfilets stückig geschnitten unterheben. Dazu passt als Reibekäse Pecorino besonders gut.

Nachtrag von 2021:
Seit einiger Zeit haben wir Saatgut von Cima di Rapa von Sativa Biosaatgut bei uns im Shop-Sortiment. Weiter zu Samen von Cima di Rapa >

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Endlich wird es wärmer, lange hat der Winter mit Schnee und Kälte dieses Jahr ausgehalten. Wie immer können wir es kaum erwarten die Beete vorzubereiten, zu säen und zu pflanzen.

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Hühner essen Schneckeneier

Schneckenpolizei
Noch im Schnee werden letzte Wintergemüse abgeerntet und unsere Hühner freuen sich darüber, die Beete nach Schnecken und Schneckeneiern zu durchsuchen. Erst nach fleißiger „Arbeit“ der Hühner dürfen neue Saaten und Pflanzen ins Beet.

Im Haus dagegen stehen schon länger die ersten Aussaatschalen mit wärmeliebenden Kulturen, und die kleinen Auberginen und Paprika entfalten die ersten Blätter..

Für die laufenden Wochen sieht unser Aussaatplan etwa aus wie folgt:

Mitte Februar: Paprika, Chili und Auberginen werden auf der Fensterbank vorgezogen. Ebenso erste Salate, die nach dem Pikieren kühler gestellt oder je nach Witterung gleich ins Kaltgewächshaus umgesiedelt werden. Zur Not hilft ein Vlies gegen zu starke Kälte.

Mitte März: Jetzt ist Zeit für die Tomatenaussaat. Ein paar frühe Sorten haben wir schon im Februar gesät, doch der große Teil kommt jetzt erst ins Töpfchen. Tomaten brauchen viel Licht und ohne Zusatzbeleuchtung macht eine frühere Aussaat nicht viel Sinn. Die Pflanzen neigen dann zu Geilwuchs, anstatt sich kräftig und kompakt zu entwickeln.

Außerdem gehts jetzt auch im Freiland los: Direkt gesät werden Gartenrauke und Asia-Senf, Petersilie, Spinat und frühe Möhren. Auch Mairübchen, Radieschen, Frühlingszwiebeln und Zuckererbsen kommen jetzt direkt ins Beet. Kohlrabi, Spitzkraut und Brokkoli werden gepflanzt. Das Kaltgewächshaus und das Frühbeet leisten hier gute Dienste, aber auch ein einfacher Folientunnel oder Gartenvlies reichen aus, um die erste Frühlingswärme für die jungen Pflanzen einzufangen.

Anfang April: Jetzt wird noch mal fleißig vorgezogen. Kürbisse und Zucchini, aber auch Mangold, Neuseeländer Spinat und weitere Sätze verschiedener Salate. Etwas später folgen auch die Gurken. Außerdem kommen die ersten Kohlsorten, wie Butterkohl und Rosenkohl für die Spätsommer-, Herbst- und Winterernte in die Aussaatschalen.

Weitere Herbst- und Wintergemüse wie Rote Bete und Pastinaken, Filderkraut, Winterwirsing und Grünkohl werden nach und nach in den nächsten Wochen gezogen.

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Rote Melde sät sich selbst aus

Selbstaussäer
Daneben gibt es eine ganze Reihe von Kulturen, die die Aussaat für uns übernehmen. Einmal im Garten angesiedelt und unter der Voraussetzung, dass sie zur Saatgutreife kommen, säen sie sich immer wieder selbst aus.

Dazu gehören Meldegewächse, Knoblauchrauke, Feldsalat, Ringelblumen, Borretsch und viele andere Kräuter und Blumen.

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