Und schon ist wieder ein Jahr beinahe vorbei … und wie jedes Jahr möchten wir uns zum Jahreswechsel bei all unseren treuen Kundinnen und Kunden, Leserinnen und Lesern und geschätzten Partnern für das Vertrauen in uns und die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen Allen gesegnete Feiertage und einen gesunden und glücklichen Start ins neue (Garten-) Jahr. 

Gleichzeitig ist es wieder Zeit ein wenig zurückzublicken. 2025 hat sich erneut gezeigt, dass jedes Gartenjahr anders und von anderen Pflanzenarten geprägt ist. Hier bei uns in Bayern haben das kühle und sonnenarme Frühjahr sowie wiederholt sehr kühle und regnerische Wetterperioden über den Sommer den wärme- und sonnenhungrigen Kulturen recht zu schaffen gemacht. Sehr wohlgefühlt hat sich dagegen der Kohl. Ich kann mich an kein Jahr erinnern, das eine solch enorme und gesunde Ernte der verschiedensten Kohlsorten im Gepäck hatte. Kohl kommt gut mit niedrigen Temperaturen zurecht, mag eine gute Wasserversorgung und die kurze Trockenperiode im Juni hat die Schnecken in Schach gehalten, sodass die Kohlpflanzen sich ungehindert entwickeln konnten.

Kohl von Frühling bis in den Winter
Die erste Ernte waren zarte und knackige Kohlrabi, zuerst aus dem Gewächshaus und etwas später aus Freilandanbau. Gefolgt von dem frühen Spitzkohl Chateaurenard, einer alten Weißkohlsorte mit sehr zartem, süßem Blatt und bestens für Krautsalate geeignet. Kurz darauf hat im Juni die Ernte des Wirsingkohls Moretta di Verona begonnen. Parallel entwickelte sich die Galizische Palme zu mannshohen Pflanzen und Brokkoli Calabrese Natalino hat uns bis in den Herbst kiloweise mit feinen Brokkoli-Röschen versorgt. Grünkohl und Rosenkohl Rubine stehen jetzt für die Winterernte groß und kräftig im Garten. Einige Exemplare von Lagerkohlrabi Dyna warten noch auf ihre Zubereitung. Lediglich die späte Blumenkohlsorte Flora Bianca, die wir zum ersten Mal angebaut haben, hat es im kühlen September und Oktober nicht mehr geschafft sich vor dem Frost ausreichend zu entwickeln.

Wirsingkohl Moretta di Verona

Wirsingkohl Moretta di Verona

Makellose Kohlpflanzen durch Mischkultur und Nützlingsweiden
Wohl hat auch das Wetter zum gesunden Wachstum des Kohls beigetragen. Unsere jahrelang praktizierte Mischkultur zusammen mit  unterschiedlichen Nützlingsweiden haben jedoch sicherlich nachhaltig unterstützt, dass unser Kohl sehr lange gesund und schädlingsfrei geblieben ist.

Gemüsekohl – wichtiges Nahrungsmittel und Vitaminquelle
Kohl ist gut an das Klima in unseren Breiten angepasst und war bereits für unsere Vorfahren ein wichtiges Nahrungsmittel und eine unverzichtbare Vitaminquelle. Folgend möchte ich einen Podcast und einen Film vorstellen über die Bedeutung von Gemüsekohl für eine ausgewogene, gesunde Ernährung sowie die Rolle der landwirtschaftlichen Artenvielfalt.

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querFELDein – aktuelle Forschung in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und Klima

Im Podcast von querFELDein sprechen Dr. Katja Witzel und Prof. Dr. Franziska Hanschen über die Ergebnisse ihrer Feldversuche und die Bedeutung von Kohlgemüse für eine ausgewogene, gesunde Ernährung sowie über die Rolle pflanzlicher Vielfalt in der Landwirtschaft der Zukunft. Zum Podcast: Biodiversität zum Anbeißen – Wie Gemüsekohl uns stärkt >

Wer es kürzer und weniger wissenschaftlich mag, kann dazu den Videobeitrag der Reihe Doc Fischer vom SWR mit Franziska Hanschen ansehen: Kohl – so gesund ist das heimische Gemüse >

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Alte Kohlsorten – Spitzenreiter an gesunden Inhaltsstoffen
Übrigens konnte festgestellt werden, dass alte Züchtungen von Gemüse und eben auch von Kohl besonders viele gesunde sekundäre Pflanzenstoffe enthalten und intensiver im Geschmack sind, als moderne Züchtungen. Im Zuge des Züchtungsverlaufs sind bei neuen Sorten zugunsten von Schnellwüchsigkeit, Reduzierung des ursprünglichen Kohlgeschmacks und anderen modernen Züchtungszielen zum Teil Inhaltsstoffe verloren gegangen.

In unserem Saatgutsortiment gibt es eine große Auswahl an alten, samenfesten und geschmacklich hervorragenden Kohlsorten >

Was angebaut wird, will auch gegessen werden –  unsere liebsten Kohlrezepte:
Wirsingsuppe aus dem Piemont >
Rigatoni mit Cima di Rapa >
Blauer Spitzkrautsalat mit Speck und Mandeln >
Grünkohl mit getrockneten Tomaten / Sibirischer Kohl mit Pilzen >
Kohlrabicremesuppe mit Camenbert / Caldo Verde >

Vielleicht ergibt sich daraus die eine oder andere Inspiration für die Anbauplanung im neuen Gartenjahr. Viel Spaß beim Stöbern im Saatgut-Sortiment und beim Nachkochen, Eure Annette Holländer von Garten des Lebens
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Meine erste Begegnung mit der Tomate Rote Zora liegt bereits Jahre zurück. Freunde, die für die Erhaltergesellschaft Arche Noah Sortenpatenschaften übernommen hatten, bauten die Rote Zora für die Erhaltung und Vermehrung an. Zugegebenermaßen war ich recht geplättet von den üppigen Tomatenpflanzen, die an einer Scheunenwand an Schnüren zum Dach hochkletterten. Die gesunden Pflanzen waren bestimmt 3 Meter hoch und hingen voll mit Trauben länglicher Tomaten in einem schönen Rot mit rosa- bis lachsfarbenem Einschlag.

Tomate Rote Zora

Tomate Rote Zora

Dennoch hat es noch einige Zeit gedauert, bis Tomate Rote Zora auch in unseren Garten Einzug gehalten hat. Mittlerweile haben wir sie in der Vermehrung und bieten Saatgut der Roten Zora bei uns im Online-Shop an. Leider fristet sie im Shop eher ein Schattendasein und ihre Samen wurden bislang nur mäßig nachgefragt. Dabei ist die Rote Zora eine durchaus empfehlenswerte Tomate: Gesund und wüchsig mit hohem Ertrag. Sie ist eine schmackhafte Salattomate mit wenig Säure und eine hervorragende Tomate für Tomatensauce & Co. Wir haben sie bisher nur Regengeschützt angebaut, sie soll sich aber genauso robust und wuchsfreudig im Freiland erweisen. Culinaris – Saatgut für Lebensmittel hat Rote Zora als Freilandtomate ins Sortiment aufgenommen.

Auf der Suche nach Informationen zu Herkunft und interessanten Hintergründen von Tomate Rote Zora bin ich auf einen Blog-Artikel gestoßen, der die Rote Zora in ihrer ganzen Fülle beschreibt.

Benannt nach dem Kinder- und Jugendbuch „Die Rote Zora und ihre Bande“ von 1941 von Kurt Held, ist Tomate Rote Zora „Ein Versprechen auf rote süße freche Früchte und Pflanzen, die sich unbändig ihren Weg suchen und vor Vitalität nur so strotzen.“ Und nicht nur das, für die Autorin führte der Anbau der Roten Zora „zur kompletten Unabhängigkeit von der Tomatenindustrie“.

Hier gehts zum sehr lesenswerten und auch humorvollen Artikel: Die Rote Zora gewinntWie aus einer unscheinbaren kleinen Pflanze ein nachhaltiges Ernährungskonzept wurde. (externer Link)

Samen von Tomate Rote Zora und Anbauinformationen gibt es im Garten des Lebens Online-Shop.
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Die geruhsamere Zeit „zwischen den Jahren“ möchten wir wie immer
nutzen
um allen unseren Kunden, Freunden und Partnern für ihre Treue
und für ihre Unterstützung zu danken.

Wir wünschen Euch allen friedvolle und gesegnete Festtage
mit den besten Wünschen für das neue Jahr.

Gleichzeitig freuen wir uns eine Auswahl an neuen Gemüsesorten aus unserem samenfestem Saatgutsortiment vorzustellen, die uns begeistert haben.
Ebenso neue Sorten an Kräutern und Wildblumen die eine tolle und wichtige
Bereicherung für jeden naturnahen Garten darstellen.

Wie jedes Jahr hatten wir auch 2024 verschiedene neue Gemüsesorten bei uns im Anbau und in der Vermehrung. Von überzeugenden Sorten haben wir bereits Saatgut gewonnen, andere vielversprechende Sorten kommen 2025 in die nächste Anbaurunde.
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Saatgut gibt es von vier neuen samenfesten Tomatensorten, die wir dauerhaft in unser Sortiment aufnehmen wollen:

Fleischtomate „Große Wiener Stummerer“ –  eine alte Wiener Gärtnersorte mit einem ganz besonders feinem Geschmack. Mittelgroße, rote und flachrunde Fleischtomate für den Anbau vorrangig im Gewächshaus.
Flaschentomate „Black Icicle“ – eine robuste, dunkle Flaschentomaten mit gutem Geschmack und enormen Ertrag für die Kultur im überdachten Freiland, an einer sonnigen Hauswand oder im Gewächshaus. Lässt sich unter anderem zu einer sensationell guten Tomatensoße verarbeiten.
Cherry-Tomate „Goldita“ – eine orangefarbene Cocktail-Tomate, gut geeignet für den Anbau im Topf an einer sonnigen Hauswand. Süßer und fruchtiger Geschmack, der zum Naschen einlädt bei hohem Ertrag und guter Pflanzengesundheit.
Eiertomate „De Berao Gelb“ – eine gelbe Eiertomate deren rote Schwester wir schon seit Jahren im Anbau und in der Vermehrung haben. Die gelbe Variante hat durch Geschmack und Freilandeignung besonders überzeugt. Trotz des vielen Regens kein einziger Platzer an den Früchten und ein langer Ertrag bis in den Herbst.

Auch einige neue samenfeste Paprika- und Chilisorten haben es ins Sortiment geschafft. Besonders erwähnenswert sind die gelbe Spitzpaprika „Golden Treasure“ mit ihren langen und süßen Früchten bei überreichem Behang sowie Chili „Aji Charapita“, der aktuell als das teuerste Gewürz der Welt gehandelt wird.

Ein besonderes Augenmerk haben wir außerdem auf Samen von verschiedenen Insektenweiden, Blumen und Wildpflanzen gelegt. Nur ein Teil der angebotenen Sorten stammt aus unserer eigenen Saatgutgewinnung. Da viele Wildpflanzen, die für Insekten besonders wichtig sind in der Natur nach wie vor immer seltener werden, haben wir aus verschiedenen Herkünften entsprechendes Saatgut zugekauft. Im naturnahen Garten können damit Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und Insekten geschaffen sowie Bestäuberinsekten und Gegenspieler zu Schadinsekten an Obst und Gemüse angesiedelt werden. Viele dieser Blumen und Wildpflanzen können wichtige Mischkulturpartner im Gemüsegarten sein.

Neben einzelnen Wildblumenarten wie der Wilden Kornblume oder der Wiesenmargarite sind auch neue Saatgutmischungen und Gartenkräuter erhältlich. Es lohnt sich durch die Rubriken Samen von Blumen, Wildpflanzen und Insektenweiden und Samen von Kräutern und essbare Blüten zu stöbern.

Unser gesamtes Angebot finden Sie unter www.garten-des-lebens.de/shop

 


Die Solawi Gartencoop Freiburg baut für ihre Mitglieder einen samenfesten Überwinterungs-Blumenkohl an. Der Blumenkohl mit der frühen Ernte ist beliebt und als Überwinterungssorte ein wertvolles Gemüse früh im Jahr. Die Gärtnerinnen und Gärtner mussten jedoch vor einigen Jahren feststellen, dass das Saatgut dafür nirgendwo mehr nachgebaut wird. Die Pflanzen auf ihren Äckern waren möglicherweise die letzten existierenden Pflanzen der Blumenkohlsorte Wainfleet.

Es beginnt eine Initiative und Zusammenarbeit mit der Organisation ProSpecieRara Deutschland, um den Überwinterungs-Blumenkohl Wainfleet zu retten. Der folgende Film zeigt die Stationen im Anbauleben des Blumenkohls Wainfleet bis zur Samenernte. Gleichzeitig wird eine erfolgreiche Geschichte des kleinbäuerlichen Engagements für den Erhalt samenfester Sorten und einer ökologischen solidarischen Landwirtschaft erzählt, die den marktwirtschaftlichen Zwängen trotzt.
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Überwinterungsanbau von Salaten und bestimmten Gemüsesorten war lange Zeit eine wichtige Methode, um früh im Jahr eine frische Ernte zu erhalten.
Heute ist der Überwinterungsanbau „aus der Mode gekommen“. Geheizter Gewächshausanbau und Gemüseimporte haben sich etabliert und viele alte Sorten für den Überwinterungsanbau sind verloren gegangen oder stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Nutzpflanzen.

Wir haben bei uns gute Erfahrungen mit Überwinterungssorten gemacht und bauen jährlich im Herbst verschiedene Salate wie Brauner Winter oder Zimska Salata Zupanja an. Ebenso seit vielen Jahren den Brokkoli Purple Sprouting, der wie Blumenkohl Wainfleet eine Ernte in der eher Gemüsearmen Zeit bietet. Ein kaltes Gewächshaus leistet dabei zusätzlich gute Dienste.

Mit Hilfe der Bingenheimer Saatgut AG will die Gartencoop genügend Samen produzieren, so dass auch auf anderen Äckern Wainfleet angebaut werden kann. Allerdings befindet sich das Wainfleet-Projekt noch in der Erprobungsphase und es ist noch nicht klar, wann Samen von Überwinterungs-Blumenkohl Wainfleet erhältlich sein könnten.

 


Eines meiner Lieblingsgemüse, vor allem im Frühling, ist der Spinat. Er ist einfach anzubauen, schnellwüchsig und mit einem gestaffelten Anbau verschiedener Sorten erreicht man eine beinahe nahtlose Herbst-, Winter- und Frühlingsversorgung.

Überwinterungsspinat Eli Peter

Einige alte Spinatsorten sind dabei besonders erwähnenswert, da sie neben einer ausgeprägten Winterhärte über einen besonders guten Geschmack verfügen. Unser Favorit ist die Archivsorte „Eli Peter“, die wir über die Saatgutarche Franken vor Jahren bekommen haben und seitdem auch erhalten und vermehren.

Vergleichsanbau Spinat mit samenfesten Sorten
Vor einigen Jahren haben wir im Spätsommer und Herbst drei Spinatsorten zum Vergleich angebaut. Anfang August und vorrangig für die Herbsternte „Epinard America“ und „Verdil Winterriesen“. Der Amerikaner erzielte bei einem weichen und geschmackvollen Blatt sowohl im Herbst als auch im Frühling eine frühere und auch reichere Ernte, als die bekannte Vergleichssorte. Im Oktober wurde „Eli Peter“ im Freiland gesät und hat uns ab März mit vielen feinen Spinatblättern versorgt. Geschmacklich die beste Sorte. Bei einer Aussaat im September / Oktober im geschützten Anbau konnten wir schon mehrmals an Weihnachten Baby-Spinat von dieser kältetoleranten Sorte ernten.

Eine weitere empfehlenswerte Sorte ist der Spinat „Frühes Riesenblatt“, geeignet für den Überwinterungsanbau und vor allem für den frühen Anbau. Im kalten Gewächshaus ab Januar und im Freiland ab Februar sind bei moderaten Witterungsverhältnissen erste Saaten möglich. Bei späteren Kälteeinbrüchen sollte vorübergehend mit Gartenflies abgedeckt werden.

Alte scharfsamige Spinatsorten
Beide Spinatsorten, „Eli Peter“ und „Frühes Riesenblatt“ sind alte Sorten, was auch an der Form der Samen zu erkennen ist. Gegenüber den moderneren Züchtungen mit runden Samen verfügen die alten Spinatsorten über spitzsamiges Saatgut. Im Laufe der Züchtung wurden die scharfkantigen Spitzen an den Samen weggezüchtet. Möglicherweise ging dabei leider auch das weiche Blatt und der feine Geschmack verloren.

Scharf- bzw. spitzsamige Samen von alten Spinatsorten

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Ein einfaches Spinatrezept – nicht nur für den Osterbrunch

Spinat lässt sich äußerst vielseitig zubereiten. Bei den Mengen an Spinat, die wir so manches Mal im Frühjahr ernten können, ist auch Kreativität in der Küche gefragt um keine „Spinatlangeweile“ aufkommen zu lassen. Ein einfaches Rezept, das lauwarm oder auch kalt zu genießen und unser Favorit beim Osterbrunch gewesen ist, möchten wir hier gerne vorstellen.
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Spinat mit Knoblauch und Walnüssen

500 g Spinat
4 -5 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
3 EL Walnüsse in Stückchen

Spinat waschen und gegebenenfalls größere Stiele aussortieren. Knoblauch in feine Scheiben scheiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und portionsweise den Knoblauch glasig andünsten und die noch nassen, jedoch abgetropften Spinatblätter zugeben. Etwas salzen und den Spinat bei kleiner Flamme zusammenfallen lassen bis er eine weiche und geschmackvolle Konsistenz hat. Den fertig gegarten Spinat in eine vorgewärmte flache Schüssel geben. Den Vorgang wiederholen bis der gesamte Spinat und Knoblauch aufgebraucht ist. Die Walnüsse in wenig Olivenöl unter Zugabe von etwas Salz vorsichtig rösten, bis sie einen süßlichen Geschmack annehmen. Die Nüsse auf dem Spinatgemüse anrichten.

An Ostern wurde der Spinat bei uns mit gekochten Eiern und Burrata serviert. Guten Appetit!

Weitere Rezepte und Infos zu Spinat >

Samen der Spinatsorten „Eli Peter“ und „Frühes Riesenblatt“ sind über unseren Online-Shop für samenfestes Saatgut erhältlich >

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