Von Mitte März bis Ende April ist Aussaatzeit für Zuckererbsen. Die knackig süssen und äußerst delikaten Hülsen sind eine besondere Bereicherung für die frühsommerliche Küche.

Zuckererbsen (Pisum sativum saccharatum) gehören zu den Erbsen, haben jedoch im Inneren der Hülse keine Pergamentschicht wie Pal- und Markerbsen. Daher können die ganzen Hülsen gegessen werden.

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Zuckererbse Carouby de Maussane

Kaiserschoten und Zuckerbrecherbsen
Innerhalb der Zuckererbsen unter- scheidet man zusätzlich in Zucker- oder Kaiserschoten und Zuckerbrecherbsen. Erstere gibt es in unterschiedlichen Größen bis hin zu Riesenzuckerschoten mit einer Länge von über 10 cm.

Bei den Kaiserschoten werden die jungen Hülsen vor der Ausbildung der Körner verwendet, wogegen die dickfleischigen Zuckerbrecherbsen zur Milchreife des Korns geerntet werden.
Anbau:
Aussaat Mitte März bis Ende April direkt ins Freiland im Abstand von ca. 2 cm und 25 cm Reihenabstand. Keimdauer ca. 10 Tage. Der Boden sollte nicht mit frischem Mist gedüngt sein, am besten mit Kompost vorbereiten. Wenn es im Frühjahr noch sehr kühl ist, vorübergehend mit Folie oder Vlies abdecken. Jungpflanzen vertragen kurzzeitige Fröste bis -4 Grad.

Die Ernte beginnt sortenabhängig 8 bis 10 Wochen nach der Aussaat. Bei regelmäßiger Ernte, alle 2 – 3 Tage, bilden sich laufend neue erntefrische Hülsen. Bei Hitze und Trockenheit gut gießen, da die Hülsen sonst hart werden und schnell Körner entwickeln. Ein Anbau für die Herbsterne ab Anfang Juli ist ebenfalls möglich, wobei hier besonders auf gute Bewässerung zu achten ist.

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Wenige Tage von der Blüte bis zur Ernte

Zuckererbsen sind einfach und unkompliziert zu kultivieren und wie die meisten Leguminosen stellen sie kaum Ansprüche an Boden und Witterung.

Erbsen sind außerdem eine gute Vorkultur für Starkzehrer. Über Knöllchenbakterien an den Wurzeln, die Sauerstoff in Stickstoff umwandeln, versorgen sie den Boden mit Nährstoff.

Wuchsform:
Je nach Sorte von 60 cm bis 2,00 m. Bei hohen Sorten eine Rankhilfe in Form von Spalieren oder Drahtgittern anbieten. Bei niedrigen Sorten reicht es meist Reiser zwischen die Reihen zu stecken oder ein paar Schnüre zu spannen.

Vermehrung:
Erbsen sind strenge Selbstbefruchter und daher normalerweise nicht verkreuzungs- gefährdet. Die Befruchtung findet bereits in der geschlossenen Blüte statt. Es kann jedoch zu Verkreuzungen durch Hummeln oder Holzbienen kommen, die die Blüten aufbeißen. Daher für die Saatgutgewinnung verschiedene Sorten Erbsen am besten mit einem Sicherheitsabstand von etwa 30 m anbauen. Ein reichhaltiges anderweitiges Blühangebot beugt solchen Verkreuzungen ebenfalls vor. Erbsenkörner sind 3 – 4 Jahre keimfähig.

Sorten:
„Carouby de Maussane“ ist eine süße, sehr aromatische und reich tragende Sorte mit rot-violetten Blüten. Sie bildet große über 10 cm lange und 2 cm breite Hülsen aus. Eine ähnliche Sorte ist „Schweizer Riesen“. Beide sind hochwachsend bis ca. 1,80 m.

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Gelbe Zuckerschote „Krimberger Erbse“

Niedrigere Sorten mit kleineren, einheitlichen Hülsen sind bspw. Oregon Sugar Pod oder Ambrosia. Eine besondere Rarität ist die gelbe Zuckerschote „Krimberger Erbse“, die ebenfalls bis zu 2,00 m hoch wird.

Eine der wenigen Zuckerbrecherbsen, die im Handel noch erhältlich sind ist „Sugar Bon“. Über Saatgutarchive sind jedoch verschiedene weitere Sorten zu finden.

Verwendung:
Junge Kaiserschoten in Butter dünsten oder kurz blanchiert als Gemüsesalat anrichten – eine Delikatesse. Zusammen mit jungen Möhren, Blumenkohl, etc. glasiert gibt es ein knackiges Frühsommergemüse. Außerdem passen Zuckerschoten gut zu Wok-Gerichten und asiatischem Gemüse. Zuckerbrecherbsen vor dem Kochen einmal auseinander brechen, ansonsten wie die ganzen Hülsen zubereiten.

Zuckererbsen sind ein Gemüse, das man wie Spargel genießen sollte, wenn es Saison hat. Blanchiert lassen sie sich zwar einfrieren, die knackige Konsistenz geht dabei jedoch leider verloren.

Geschichte:
Die Erbse zählt neben Getreide zu den ältesten Kulturpflanzen in Europa. Viele alte Zuckererbsensorten haben vor allem in Frankeich und in der Schweiz (hier auch Kefe genannt) Tradition. Die Bezeichnung Kaiserschote hat dabei einen geschichlichen Ursprung: In England wurde via Gerichtsurteil im Jahr 1433 festgelegt, dass man im Adelsstand sein musste, um überhaupt Zuckerschoten essen zu dürfen. Und König Ludwig XIV ließ Teile des Louvre-Parks in einen Erbsengarten umfunktionieren und machte eine Gewohnheit daraus, Erbsen bzw. Zuckerschoten als frisches Gemüse zu verspeisen (Davor war es nur üblich getrocknete Erbsen zuzubereiten).

Dennoch hat es die Zuckererbse bei uns nicht in den landwirtschaftlichen Erwerbsanbau geschafft – trotz einfacher Kultur und Unempfindlichkeit gegen Kälte und Spätfröste. Vereinzelt werden in den letzten Jahren in Bioläden wieder Zuckerbrecherbsen angeboten und in Österreich werden über Arche Noah zusammen mit Landwirten alte Sorten in den Vergleichsanbau genommen, um sie für den Erwerbsanbau zu selektieren und weiter zu entwickeln.

Die bei uns in den Supermärkten angebotenen Kaiserschoten werden meist aus Kenia oder Marokko importiert. Dies ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da die importieren „Exoten“ in der Regel aus konventionellem Anbau stammen und oft stark Pestizid belastet sind. Außerdem wird für den Anbau in heißen Ländern sehr viel Wasser benötigt, das z. B. in Kenia aus dem Lake Naivasha entnommen wird und so die Lebensgrundlagen armer Kleinbauern gefährdet. Weiterhin ist neben den weiten Transportwegen zu bedenken, welche Auswirkungen unser ganzjähriges Angebot an importiertem Frischgemüse auf die produzierenden Länder hat.


Nun haben wir schon mehrmals von der geringelten Bete „Tonda die Chioggia“ erzählt und wie sich wunderbare Gemüsegerichte mit ihr zubereiten lassen. So fand sie u. a. ihren Platz im herbstlichen Blechgemüse und avancierte als Carpaccio mit Ziegenkäse zum Star im Artikel über „Garten des Lebens“ in der Zeitschrift LandFrisch. Somit höchste Zeit, ihr ein Gemüseportrait zu widmen.

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„Tonda di Chioggia“ gehört zu den roten Rüben (Beta vulgaris) – auch rote Bete, Rande oder Ranne genannt – und ist eng verwandt mit Mangold, Runkel- und Zuckerrübe. Bekannter ist bei uns die durchgängig rot gefärbte rote Bete, wie z. B. die Sorte „Rote Kugel“. Dabei gibt es neben der sogenannten „Ringelbete“ auch gelbe und weiße sowie plattrund, walzenförmig oder zylindrisch geformte Sorten.

Die rote Rübe ist ein ausgezeichnetes Lagergemüse für die winterliche Küche und war lange Zeit ein wichtiges Wintergemüse.

Anbau:
Der Anbau erfolgt bei allen roten Rüben einheitlich, wobei es schneller und langsamer wachsende Sorten gibt. „Tonda die Chioggia“ ist eine wüchsige Sorte, die in wenigen Monaten zu einer schönen Größe heranwachsen kann. Sie benötigt gute Nährstoffgaben, jedoch sollte eine Überdüngung vermieden werden. In den warmen Sommermonaten ist für eine gute Entwicklung ausreichend Wasser wichtig.

art_tonda-chioggiaDie Aussaat erfolgt von Mitte April bis Mitte Juni. Bei uns hat sich eine Aussaat Ende Mai für die Herbsternte und Einlagerung gut bewährt. Die Pflanzen werden direkt gesät oder vorgezogen und dann auf einen Pflanzabstand von ca. 25 x 25 cm vereinzelt. Rote Bete bildet ihre Samen in Knäueln aus, also mehrere Samen dicht zusammen. Dadurch keimen oft 2 – 3 Pflanzen eng nebeneinander, sodass das Vereinzeln bei den meisten Sorten notwendig ist.

Im Herbst kann die rote Bete, solange nur leichte Nachtfröste bis etwa minus 3 Grad zu erwarten sind, im Beet bleiben. Gegebenenfalls mit Vlies vorrübergehend abdecken. Erst bei stärkeren Frösten werden die Wurzeln vorsichtig aus der Erde gezogen und die Blätter abgedreht ohne die Rübe zu beschädigen. Für die Lagerung am besten im kühlen Keller bei 3 – 5 Grad ungewaschen in feuchten Sand eingeschlagen.

Vermehrung:
Die rote Rübe ist zweijährig und bildet erst im zweiten Kulturjahr die Blüte. Für die Vermehrung ist eine frostfreie Überwinterung im Lager notwendig. Es sollte daher nicht zu früh gesät werden, da überständige Wurzeln im Lager schneller verderben. Bei richtiger Lagerung (siehe oben) halten die Rüben dann gut bis zum Frühjahr. Sobald es frostfrei ist, werden sie wieder gepflanzt.

Zu frühe Saaten oder recht tiefe Temperaturen im Frühsommer können durch einen Kältereiz zu einjährigen Schossern führen. Von diesen Pflanzen keine Samen für die Vermehrung nehmen!

Beta vulgaris gehört zu den Gänsefußgewächsen und ist ein Fremdbefruchter und Windbestäuber. Daher für die Vermehrung ohne Isolierung nur eine Sorte anbauen. Dabei ist darauf zu achten, dass Mangold und Zuckerrübe sich mit roter Bete verkreuzen. Für die Gewinnung des Saatguts werden mindestens 15 schön ausgebildete Wurzeln benötigt.

art_tonda-chioggia-carp1Verwendung:
„Tonda die Chioggia“ wird wie rote Bete für Gemüsegerichte und Gemüsesalat verwendet. Dünn gehobelt und mariniert kann sie auch als Rohkost zubereitet werden.

Die rot-weiße Färbung nimmt beim Kochen einen lachsfarbenen Ton an. Ihr Geschmack ist feiner und nicht so erdig, wie einige andere Sorten.

Zum Rezept „Rote Beete Carpaccio mit gebratenem Ziegenkäse“ >

Besonders interessant sind „Tonda die Chioggia“ und andere helle Sorten für Gerichte, bei denen die rote Beete nicht alle anderen Zutaten mit dem roten Saft einfärben soll.

Geschichte:
Rote Bete ist im Mittelmeerraum, vermutlich in Nordafrika, beheimatet und kam mit den Römern nach Mitteleuropa. „Tonda di Chioggia“ ist eine alte italienische Sorte, benannt nach der italienischen Stadt Chioggia in Venetien. Neben dem Fischfang war der Gemüseanbau traditionell der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt im Golf von Venedig. So gibt es verschiedene weitere Gemüsesorten, die nach der Stadt benannt sind, wie z. B. Radicchio „La rosa di Chioggia“ oder der Muskatkürbis „Marina di Chioggia“.

 


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Wildtomate Humboldtii

Jetzt – Anfang Oktober – steht sie noch in großen Büschen mit gesundem, dunkelgrünem Laub und Trauben voller Früchte ohne die übliche Tomaten- abdeckung im Garten: Die Wildtomate Humboldtii. Die langen Triebe haben wir an Spalieren oder „Heumandl’n“ hochgelegt, ansonsten durfte sie ohne Ausgeizen wachsen. In der Hoffnung auf einen goldenen Oktober wird sie uns hoffentlich bis zum Frost noch eine Menge wohlschmeckender Tomaten bescheren.

Aufmerksam geworden bin ich auf diese robuste und schöne Tomate durch eine Abhandlung von Gerhard Bohl zum Anbau Braunfäule widerstandsfähiger Tomatensorten.

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Humboldtii Fruchtstand

Er beschreibt Humboldtii als Sorte, die
„… hinsichtlich Wuchskraft und Gesundheit nur so strotzt. Auffällig ist der lachsfarbene Einschlag der Früchte, die überdies noch wesentlich größer sind
(als die anderen Wildformen) … An gegabelten Fruchtständen wachsen etwa 6 bis 9 Früchte mit einem Durchmesser von 3 cm … Humboldtii neigt zu starker Verzweigung. Unter Glas sollte man diese Wildart nicht anbauen, dazu wächst sie einfach zu stark. Dies hat sie aber auch nicht nötig, denn Humboldtii erhält bezüglich der Widerstandsfähigkeit gegen Braunfäule die Note 1.“

Dabei kann Humboldtii auch geschmacklich durchaus überzeugen.

Der Anbau von Wildtomaten
Insgesamt ist der Anbau von Wildformen durchaus empfehlenswert. Auch wenn die Früchte meist relativ klein sind, wird dies durch guten Ertrag und Robustheit wett gemacht. Vor allem in regnerischen Jahren und wenn man über kein Gewächshaus verfügt, erhält man mit Wildtomaten eine relativ sichere Ernte.

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In dem Sonderdruck „Wildtomaten – mehr als eine Spielerei?“ aus Saaten & Taten bestätigen dies Ludwig Watschong und Bernd Horneburg vom Dreschflegel e.V.. Die Publikation beschäftigt sich mit den Wildtomaten Rote Murmel und Golden Currant und deren Anbau. Dabei wird ein trichterförmiges Pflanzgerüst für die buschig wachsenden Pflanzen vorgestellt, das einfach selbst anzufertigen ist. Ebenso wird gezeigt wie die Pflanzen entgeizt werden können, um die Besonnung der inneren Bereiche zu gewährleisten.

Samen der Wildtomate Humboldtii und weitere Samen alter und robuster Tomatensorten können über unsere Saatgutliste bestellt werden >

 


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Tomate „Blue P 20“

Pünktlich zum Beginn des „Altweibersommers“ konnten wir am vergangenen Sonntag bei wunder- schönem Spätsommmerwetter unseren
2. Raritätennachmittag abhalten.

Wie schon im letzten Jahr wurden den Besuchern bei einem Gartenrundgang samenfeste Gemüsesorten und Sortenraritäten vorgestellt sowie deren Anbau und Kultur besprochen.

Um nicht nur das Auge zu erfreuen, gab es neben einer Ausstellung von bunten Tomaten, Gartenkürbissen und einer großen Auswahl von Bohnensorten auch Kostproben verschiedener Gemüsezubereitungen:

Carpacchio von der rot-weißen Rübe „Tonda di Chioggia“, Antipasti in Olivenöl mit Parmesan von der festfleischigen Zucchini „Costata Romanesco“ und frisch gebackenes Brot mit einer Füllung aus Neuseeländer Spinat und Mozzarella.

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Zuckermais „Rainbow Inca“

An der Feuerschale brieten wir in Butter den bunten Indianerzuckermais „Rainbow Inca“. Roh verkostet wurden dazu verschiedene Tomatensorten und eine Gurkenmelone.

Beim Gartenrundgang war neben der fast schwarzblauen Tomate „Blue P 20“ wie schon des öfteren die robuste und in großen Büschen wachsende Wildtomate „Humboldtii“ der Star. Wer wollte, konnte sich bereits mit Saatgut für die kommende Saison versorgen.

Der Nachmittag bot Gelegenheit für viele nette Gespräche und regen Austausch. Und so freuen wir uns schon auf die kommenden Veranstaltungen und den Raritätennachmittag im nächsten Jahr.

 


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Green Patty, Costata Romanesco, Romänische Cremefarbige

Noch hat er Hochssaison, der Gartenkürbis mit seinen bekanntesten Vertretern, den Zucchini. Wie alle seine Kürbisverwandten ist der Gartenkürbis aus der neuen Welt zu uns gekommen und hat sich einen festen Platz in der Beliebt- heitsskala unserer Gemüse erobert.

Gartenkürbisse gehören zu den Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae), zu denen neben Kürbissen auch Gurken und Melonen zählen. Innerhalb der Speisekürbisse (Cucurbita) unterscheidet man wiederrum Gartenkürbisse (Cucurbita pepo), Maxima- oder Riesenkürbisse, auch Winterkürbisse genannt (Cucurbita maxima) und Moschuskürbisse (Cucurbita moschata).

Kürbisse innerhalb einer Art verkreuzen sich untereinander, also für die Samengewinnung jeweils nur eine Sorte anbauen. Innerhalb der verschiedenen Arten findet keine Verkreuzung statt. Es lassen sich also problemlos z. B. ein Zucchino, ein Hokkaido und ein Butternuss-Kürbis gemeinsam anbauen und vermehren.

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Golden Butter

Welche Kürbisse gehören zu den Gartenkürbissen?
Neben den bekannten dunkelgrünen und manchmal auch gelben Zucchini, gibt es eine ganze Reihe interessanter und wohlschmeckender Gartenkürbisse, die im Handel oft nicht (mehr) zu finden sind.

Schon innerhalb der Zucchini sind  unterschiedliche Sorten zu finden, die den Anbau lohnen. Mein persönlicher Favorit ist dabei Costata Romanasco, eine festfleischige italienische Sorte die sich hervoragend für Antipasti eignet. Für cremige Suppen dagegen sind Golden Butter und ähnliche Sorten wie Early Prolific Straightneck oder die Romänische Cremefarbige sehr zu empfehlen. Beide sind jung geerntet butterzart mit weicher Schale und eignen sich auch wunderbar zum Rohverzehr.

Patisson, Rondini & Co.
Weniger bekannt sind die Patissons, auch Ufo-Kürbis genannt und die runden Vertreter aus der Zucchini-Familie, die Rondini. Alte Sorten sind fast nicht mehr zu bekommen, da die verstärkt angebotenen F1-Hybriden den Saatgutmarkt weitest gehend eingenommen haben. Bewährte samenfeste Sorten sind z. B. Little Gem und Tondo Chiaro di Nizza. Ein empfehlenswerter Patisson mit sehr feinem Geschmack ist Green Patty, der allerdings nur sehr jung hellgrün ist und dann bald weiß wird.

Weitere Vertreter der Gartenkürbisse sind die Acorn-Kürbisse mit ihrem delikat nussigem Geschmack, der Spaghetti-Kürbis, der steirische Ölkürbiss und diverse Zierkürbisse.

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Auch hübsch anzusehen: Romänische Cremefarbige

Einen Überblick über die Vielfalt der Gartenkürbisse erhält man z. B. bei www.kcb-samen.ch, die ein umfangreiches Sortiment und Saatgut von insgesamt über 800 Kürbissorten anbieten.