Senfkohl oder auch Asia-Senf ist eine vielfältige Kulturpflanze die in China, Japan und anderen asiatischen Ländern eine lange Tradition genießt. Bei uns weniger bekannt erobert der Senfkohl jedoch langsam die Hausgärten. Senfkohl liefert eine großartige und farbenfrohe Beigabe zu winterlichen Salaten, eignet sich für Smoothies und Wok-Gerichte oder schmeckt als Rohkost direkt aufs Brot.

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Tatsoi im Dezember

 

Die Kultur von Asia-Senf
Der Anbau im Hausgarten ist recht einfach und die Senfkohle stellen eine gute Nachkultur dar. Aussaaten erfolgen von Mitte August bis Anfang Oktober, entweder in Reihen oder breifwürfig in ein mit Kompost vorbereitetes Beet. Die Kultur im Freiland ist möglich, für eine gute Ernte in Spätherbst und Winter empfiehlt sich jedoch der geschützte Anbau in einem kalten Folientunnel oder Gewächshaus. Im Freiland ist auf einen Schutz vor Kahlfrösten durch Vlies oder Lochfolie zu achten.

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“Green Boy” für die Herbst- und Winterernte als Babyleaf

Gegenüber einem Frühjahrsanbau bringen die Herbstsaaten einen wesentlich besseren Ertrag, da die sogenannten Kurztagespflanzen im Frühling recht bald in Blüte gehen und nur wenig beerntet werden können. In der kalten Jahreszeit sind Witterungsabhängig jedoch bis zu 4 Ernten möglich.

Die erste Ernte erfolgt bereits nach 4 bis 6 Wochen. Geerntet wird als Babyleaf. Dabei werden die Blätter bei einer Größe von etwa 6 – 8 cm geschnitten ohne das Herz der Pflanzen, den Vegetationspunkt, zu verletzen.

Testanbau und Sortensichtungen
Den Anbau kältetoleranter Babyleaf-Salate und Senfkohle beschreibt der US-amerikanische Erwerbsgärtner Eliot Coleman anschaulich in seinem Handbuch Wintergärtnerei. Doch auch hierzulande wird man auf die Kultur- und Vermarktungsmöglichkeiten der asiatischen Kohlverwandtschaft aufmerksam. Vor allem der energiesparende Anbau im Kalthaus bei gleichzeitig durchaus nenneswertem Ertrag macht sie interessant. So wurden im deutschen Gartenbau 2014 ausführlich dokumentierte Anbauversuche durchgeführt und in einem mehrjährigen Forschungsprojekt an der Versuchsstation Zinserhof in Österreich wurden Kulturverfahren für eine heizungsfreie Winterernte von Asia-Salaten entwickelt.

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“Grün im Schnee” bei der Arche Noah Sortensichtung (Bildquelle Arche Noah)

Bei Arche Noah wurden diverse Senfkohl-Sorten aus dem Saatgutarchiv in einem Sichtungsanbau im Herbt 2016 getestet und verkostet. Auch hier haben die Ergebnisse überzeugt. Im Arche Noah Magazin vom November 2016 kann dazu ab Seite 24 (PDF Seite 13) nachgelesen werden.

Sortenempfehlungen für den Hausgarten
Für die Selbstversorgung mit frischem Grün in der kalten Jahreszeit sind verschiedene sehr kältetolerante Senfkohl-Sorten besonders interessant. Zwar lassen sich Ergebnisse eines Anbaus in einem großen Gärtnergewächshaus nicht unbedingt 1:1 auf die Kultur im Hobbygewächshaus oder Frühbeet übertragen. Richtungsweisend sind sie jedoch allemal.

Sorten mit guter Winterhärte bei gutem Ertrag sind aus eigener Erfahrung z. B. “Green Boy”, die rotblättrige Sorte “Bloody Mary” bzw. “Red Giant” oder der Rosetten-Pakchoi “Tatsoi”. Im Versuchsanbau erwies sich “Grün im Schnee” als besonders ertragreich. Ein weiteres sogenanntes Blattstielgemüse mit viel Blattmasse ist “Namenia”, das traditionell auch bei uns – vor allem in Rheinland – unter der Bezeichnung Rübstiel angebaut wurde. Sehr dekorative Sorten sind außerdem z.B. “Golden Frills”, “Rouge Metis” oder “Yellow Curled Giant”.

Saatgut von Senfkohl und Vermehrung für den Eigenbedarf
Für die genannten Sorten sowie einige weitere sind Anbieter einfach online zu recherchieren. Für Bio-Saatgut, ist z. B. Reinsaat mit einem schönen Asia-Senf Sortiment zu empfehlen. Vermehrt tauchen außerdem neue und unbekanntere Sorten von Asia-Salaten im Saatguthandel auf, die zum Experimentieren im eigenen Garten einladen.

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Asia-Senf “Bloody Mary” kurz vor der Blüte

Leider sind die Saatgutportionen oft sehr knapp bemessen und für den Babyleaf-Anbau nicht immer ausreichend. Dabei lassen sich die verschiedenen Sorten leicht selbst vermehren und liefern einen guten Ertrag an Saatgut.

Alle im Herbst angebauten Asia-Senfe gehen im Frühling in Blüte und bilden bis zum Sommer die Samen aus. Wie die gesamte Kohlverwandtschaft sind die Asia-Senfe Fremdbefruchter und die Frühlingsblüte stellt zugleich eine willkommende Bienenweide dar. Bei einem ausreichenden Bestand von etwa 30 – 50 Pflanzen für die Vermehrung (die man bei Babyleaf-Anbau leicht erreicht) erhält man mehr als genug Saatgut um die Sorte die nächsten Jahre wieder anzusäen.

Verkreuzungen vermeiden
Asia-Salate, die botanisch derselben Art zugehörig sind verkreuzen sich untereinander. Dies ist einfach am botanischen Namen zu erkennen, hier die beiden geläufigsten in der Asia-Senf-Familie:

Brassica juncea, dazu gehört z. B. Red Giant
Brassica rapa, dazu gehört z. B. Namenia

Es darf immer nur eine Sorte derselben botanischen Zugehörigkeit, also juncea oder rapa (oder andere) gleichzeitig in die Vermehrung genommen werden, um sortenreines Saatgut zu gewährleisten. Da das Saatgut mindestens 5 Jahre keimfähig ist, steht einem jährlichem Wechsel für die Vermehrung verschiedener Sorten jedoch nichts im Wege.

Viele praktische Tipps zu Asia-Senf und Babyleaf-Salaten, deren Kultur und Vermehrung gibt es in unserem Seminar “Wintergemüse aus dem eigenen Garten”.

 


Tomaten gehören zu unserem beliebtesten Sommergemüse. Im eigenen Garten angebaut betören sie uns mit Vielfalt und Geschmack. Doch in einem Regenjahr wie diesem (2016) wird die Braun- und Krautfäule schnell zum Spielverderber und die Tomatenliebe wird auf eine harte Probe gestellt.

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Galinas Sibirian Cherry

Vielfalt bedeutet Ertragssicherheit
Wir testen seit Jahren verschiedenste alte und samenfeste Tomatensorten auf ihre Freilandeignung und jedes Jahr bringt neue Erkenntnisse.

Zwar dürfte die Wildtomate Humboldtii weiterhin die größte Widerstandsfähigkeit gegen den Braunfäulepilz aufweisen, doch einige großfrüchtigere Sorten brachten in diesem Jahr erstaunliche Ergebnisse.

Neben den Wildtomten, und den Cocktailtomaten Cuban Pink und Galinas Sibirian Cherry, die sich auch dieses Jahr wieder gut bewähren, haben wir ca. 10 weitere Tomatensorten im Freilandanbau. Zugegeben stehen nicht alle ganz freiwillig im Regen – wir haben es durch unseren Umzug einfach nicht geschafft, rechtzeitig eine entsprechende Überdachung zu bauen. Durch den Regensommer wurden diese Tomaten nun zwangsläufig dem “Braunfäuletest” unterzogen.

Was sich außerdem sehr schön zeigt: durch die Vielfalt im Anbau bleibt – auch wenn es die eine oder andere Sorte nicht geschafft hat – immer noch eine gute Ernte.
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Sieger

Alte Tomatensorten können punkten: Sieger ist Sieger
Durch eine gute Widerstandsfähigkeit bei gleichzeitiger Frühzeitigkeit hat die Tomate Sieger einen hervoragenden Ertrag gebracht und steht noch immer recht gut da. Geschmacklich braucht sie sich dabei nicht zu verstecken

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Tarasenko

Nicht ganz so früh aber mit ebenfalls einem sehr hohem Ertrag hat sich Tarasenko, eine russische Züchtung gezeigt. Wie bei Sieger sind zwar Blätter und einige wenige Früchte befallen, dennoch hält sich der Schaden in Grenzen.

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Blue Orange Purple Strip

Überraschungssieger ist Blue Orange Purple Strip, zwar keine richtig alte Sorte, jedoch samenfest. Die wohlschmeckende gelb-lila Tomate leidet kaum unter Braunfäulebefall. Etwas später reifend stellt sich nun ein guter und gesunder Ertrag ein. Etwas empfindlicher zeigt sich unsere andere violette Sorte, Blue P 20. Aber auch bei ihr ist bislang nur ein mäßiger Befall zu beobachten.

Ebenfalls im Mittelfeld mit mäßigem Befall stehen Honduras und De Berao. Bei beiden macht der reiche Behang die teilweise befallenen Früchte wett.

Das Regenwetter am schlechtesten vertragen hat Musk Zebra, eine grün gestreifte Sorte, die eigentlich gut freilandtauglich sein sollte. Leider konnten wir von ihr so gut wie keine Frucht ernten und die Pflanzen sind bereits komplett abgestorben.

Wer sich mal wieder um den Regentest gedrückt hat, ist die Kartoffelblättrige Tiefgefurchte. Sie soll laut Gerhard Bohl eine der wenigen widerstandsfähigen Fleischtomaten sein. In jedem Anbaujahr hatten wir bislang wenig Regen und viel Sonne – und schöne Tomaten im Freiland. Sollten wir sie nächstes Jahr wieder in Anbau nehmen, gibt es bestimmt einen Bombensommer :-) !

Saatgut der genannten alten und samenfesten Tomatensorten kann bei uns gegen eine Aufwandsentschädigung via E-Mail bestellt werden.

Zur aktuellen Saatgutliste >
Alte Tomatensorten selbst vermehren >

 


Klimaneutral Gärtnern bzw. Klimaneutraler Gemüseanbau ist ein brandaktuelles Thema.

art_klimagemueseKlimaneutral heißt nicht nur auf künstliche Düngemittel verzichten, die unter hohem Energieaufwand hergestellt werden, sondern ebenso Transportwege für Lebensmittelimporte und Energiekosten für geheizte und mit Zusatzbeleuchtung ausgestattete Gewächshäuser zu vemeiden.

In der Konsequenz ist das eine regionale Ernährung entsprechend der Saison.

Klimagarten auf der Hotelterrasse
Ein tolles Projekt zu diesem Thema wurde im Juni über myclimate und SV Hotel unter der Mitarbeit von Annette Holländer (Garten des Lebens) im Münchner Marriot / Courtyard gestartet. An der Hotelterrasse soll ein Klimagarten entstehen, der saisonalen Gemüseanbau für unsere Klimazone veranschaulicht. Gestartet wurde mit einer Kräuterspirale und für den Herbst sind Hochbeete mit einer Bepflanzung aus Herbst- und Wintergmüse geplant. Pate für die Gartenpflege ist eine nahegelegene Grundschule. Aktionen wie Klimakochen und Erntefest werden mit den Schülern im Hotel oder an der Schule durchgeführt.

Mehr zum Klimagarten auf der Hotelterrasse >

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Auch im klimaneutralen Bio-Hausgarten kann mit robusten Wintergemüsesorten, Frühbeet, Folienabdeckung oder Kaltgewächshaus weit in die kalte Jahreszeit hinein gegärtnert und geeerntet werden. Dazu können noch eine ganze Reihe von Gemüsen in den nächsten Wochen gesät und gepflanzt werden.

Wer sich Praxistipps und weitere Sortenempfehlungen nach Hause holen möchte, kann an unserem Wintergemüse-Seminar (Teil 1 am 24. Juli 16) teilnehmen – einige Plätze sind noch frei!

Zum Seminar “Frisches Wintergemüse aus dem eigenen Garten”  >

 


Dieses Jahr wieder im Anbau haben wir die Freilandgurke Dekan und hoffen für die kommende Saison erneut Saatgut von dieser robusten Freilandsorte anbieten zu können.

G-DekanDekan zeichnet sich mit ihren kurzen, bis zu 15 cm langen walzenförmigen Früchten durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Mehltau aus und kommt gut mit schwankenden und auch mal kühleren Nachtemperaturen zurecht.

Die Gurke ist bitterfrei mit gutem Geschmack bei einem langen Erntezeitraum.

Anbau:
Aussaat in Töpfchen im Haus oder unter Glas Ende April / Anfang Mai oder nach den letzten Frösten Mitte Mai direkt ins Freiland. In Gruppen von 3 – 4 Pflänzchen säen. Gurken mögen warme, sonnige Plätze mit nährstoffreichem Boden. Mulchen und bei Trockenheit regelmäßig gießen, da Gurken viel Wasser benötigen. Anhaltende Trockenheit kann zu Bitterstoffen in den Früchten führen.

Wuchsform:
Die Gurken ranken, wenn man eine Rankhilfe anbietet, anfangs dann eventuell hochbinden. Ansonsten kann der Anbau ebenso kriechend am Boden erfolgen.

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Vermehrung:

Gurken sind Fremdbestäuber und werden vor allem von Hummeln und Bienen besucht. Für die Samengewinnung nur eine Gurkensorte anbauen, da es sonst zu Verkreuzungen kommt. Frühe und formschöne Früchte ausreifen lassen – die Gurken verfärben sich dann gelb bis braun.

Die reifen Früchte der Länge nach aufschneiden und die Samen heraus schaben, abwaschen und trocknen lassen. Um die keimhemmende Schicht um die Samen abzubauen, kann auch für ein bis zwei Tage die Nassvergärung eingesetzt werden.

Gurkensamen sind bis zu sechs Jahre keimfähig. Dabei dunkel, möglichst kühl und trocken lagern.

Ernte und Verwendung:
Laufend die jungen Gurken ernten, ältere Gurken bekommen recht große Kerne und eine harte Schale. Die Gurke Dekan eignet sich für Salat, für Gurkenjoghurt oder in Scheiben direkt aufs Brot. Außerdem kann sie als Senfgurke verwendet werden.

Geschichte:
Ursprünglich stammt die Gurke Dekan aus der Krim in der Ukraine, wird aber schon lange in Mitteleuropa angebaut und vermehrt. Sie ist eine durchaus empfehlenswerte Sorte für den Freilandanbau in unserer Region, da sie auch in kühleren Sommern noch guten Ertrag bringt.

 


Letzten Sommer gab es laut Medienberichten verschiedene Vergiftungsfälle durch Bitterstoffe in Kürbisgewächsen. An einer Zucchini mit hohem Bitterstoffanteil soll sogar ein älterer Mann verstorben sein. Seitdem geht es um, dass man Kürbisgewächse keinesfalls selbst vermehren soll, da sich dadurch Bitterstoffe bilden können. In einem Online-Shop für Sämereien konnte ich neulich genau diesen Hinweis bei jedem Saatguttütchen mit Samen von Kürbissen und Zucchini lesen. Bei Saatgutbestellungen kommen auch zu mir Anfragen zu Bitterstoffen in alten Sorten und in unserem Saatgutangebot.

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Was hat es nun auf sich mit den Bitterstoffen in Kürbisgewächsen?
Grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass Kürbisgewächse – dazu gehören alle Arten von Kürbissen, Gurken und Melonen – Bitterstoffe, sogenannte Curcurbitacine enthalten können. Vor allem die ursprünglich wilden Vorfahren unserer heutigen Kultursorten sind oft sehr bitter gewesen. Für den Menschen sind diese Bitterstoffe (anders als z. B. viele Bitterstoffe in Kräutern) unverträglich. Durch Auslese und Kreuzung wurden den Speisekürbissen, Zucchini und Gurken die Bitterstoffe so weit als möglich heraus gezüchtet.

Bitterstoffe in Gurken
Der eine oder andere kennt noch den Hinweis zum Schälen einer Gurke: “… von der Blüte zum Stiel”. So sollten mögliche Bitterstoffe vom Stielansatz nicht auf die restliche und bitterfreie Gurke gebracht werden. Das bittere Ende wurde weg geschnitten und selbstverständlich nicht verzehrt!

Die wenigsten Gurken sind  komplett bitterfrei und die Bitterstoffe können – unter bestimmten Bedingungen – vom Stengelansatz in die Gurke wandern, sodass auch in “normalerweise” bitterfreien Gurken Bitterstoffe auftreten können. Zu diesen Bedingungen gehören vor allem große Hitze und Trockenheit (auch in Kombination mit zu kaltem Gießwasser), was wir aus dem letzten Sommer ja bestens kennen.

Die Zucchini und der Zierkürbis
Was nun die Vergiftung mit einer bitteren Zucchini anbetrifft, dürfte die Ursache jedoch anderweitig zu suchen sein. Zucchini wie auch Zierkürbisse gehören zu den Gartenkürbissen (Cucurbita pepo), sind Fremdbefruchter und Insektenbestäuber und können sich somit untereinander verkreuzen. Blühen beide zusammen oder auch die Zucchini im eigenen Garten und beim Nachbarn der Zierkürbis, ist meist kein sortenreines Saatgut mehr zu ernten. Zu erkennen ist die Verkreuzung schon an einer veränderten Fruchtform- und farbe und ggf. auch am bitteren Geschmack. Zierkürbisse enthalten oft Bitterstoffe und bei einer Verkreuzung werden diese vererbt.

Eine versehntliche Kreuzung einer Zucchini mit einem Zierkürbis scheint daher in diesem Fall, nämlich der aus eigenem Saatgut gezogenen und dann bitteren Zucchini, am nächsten liegend.

Mutationen in der Natur
Die Natur ist variabel und aus jedem Samenkorn entsteht ein Individium. So sind auch Mutationen nicht auszuschließen – schließlich sind durch Mutationen immer wieder neue Gemüsesorten entstanden. Dies kommt allerdings sehr selten vor, kann jedoch bei gekauftem Saatgut ebenso auftreten wie bei selbst Gezogenem.

In jedem Fall gilt: Bittere Früchte von Kürbisgewächsen sind nicht für den Verzehr geeignet! Und wer selbst vermehrt, sollte sich über Befruchtungsbiologie und Verkreuzungsmöglichkeiten informieren, ggf. nur eine Sorte anbauen und/oder die richtigen Isolationsabstände einhalten, um nicht von bitteren Früchten enttäucht zu werden. Weitere Informationen hierzu sind in folgenden Artikeln zu finden:

Gartenkürbisse und ihre Vertreter >
Saatgut selbst vermehren und Handbuch Samengärtnerei >